Zu einer Feier anlässlich des Internationalen Frauentages waren Vertreterinnen der Gemeinde Schenkendöbern am 5. März 2026 in die polnische Partnergemeinde Trzebiechow eingeladen.
Hanni Dillan, Vorsitzende der Gemeindevertretung, die stellvertretende Bürgermeisterin Jeannette Richter sowie weitere Vertreterinnen der Gemeinde Schenkendöbern, begleitet von Bürgermeister Ralph Homeister, wurden herzlich begrüßt und überbrachten Bürgermeisterin Izabella Staszak stellvertretend für alle Einwohnerinnen ihrer Gemeinde Glückwünsche .
Ein Konzert des in Polen sehr bekannten und beliebten Künstlers Sławomir Malinowski bot eine Mischung aus klassischen und modernen Interpretationen und eröffnete das Programm.
Es folgte ein Workshop über moderne und modebewusste Kleidung und Accessoirs, in dem die Styling-Beraterin Kinga Borkowska den anwesenden Damen Möglichkeiten und Tipps zu selbstbewusstem persönlichen Erscheinen und Auftreten gab und viele Fragen beantwortete.
Für das leibliche Wohl sorgte ein Büffet mit Kaffee und Kuchen, und zum Abschied erhielten alle Teilnehmerinnen ein Erinnerungsgeschenk.
Der Besuch der Gäste aus Schenkendöbern war nach dem Neujahresempfang ein weiteres Zusammentreffen mit unseren polnischen Partnern. Jedes Treffen trägt dazu bei, die Beziehungen zu vertiefen und die Verständigung zu vereinfachen, auch wenn es ohne Dolmetscher noch immer nicht geht.
Unsere Freunde aus Trzebiechow übermitteln herzliche Grüße an alle Einwohner der Gemeinde Schenkendöbern!
Seit fast 18 Jahren betreibt die PROKON Regenerative Energien eG den Windpark Sembten mit acht Anlagen in der Gemeinde Schenkendöbern. Erst im August 2019 wurde er mit dem Projekt Sembten II noch einmal um vier Anlagen im Windpark Sembten II erweitert.
Als größte Energiegenossenschaft Deutschlands steht für die Prokon eG eine bürgernahe Energiewende unter dem Motto „Energie.Gemeinsam.Leben.“ im Mittelpunkt. Nach dem Windparkbau bleibt PROKON deshalb vor Ort aktiv. Die Prokon eG kooperiert mit der Gemeinde Schenkendöbern bereits seit mehreren Jahren in verschiedenen Bereichen.
Gerne unterstützte der PROKON Windpark Sembten den Verein FFW Krayne bei der Anschaffung einer Sitzgruppe in Höhe von knapp 3400 Euro. Diese ist für die Kulturscheune Krayne angeschafft worden.

Kinder zampern durch Grano
Die Kinder des Kinderhauses „Dreikäsehoch“ zamperten mit Musik und guter Laune durch Grano. Ein kleines Tänzchen hier und dort und ein flottes Lied auf den Lippen: „Zamper, zamper Zieschen; uns frieret an den Füßchen; lasst uns nicht so lange steh’n; wir woll’n ein Häuschen weiter geh’n!“ So ging es fröhlich von Haus zu Haus. Die Kinder erzamperten viele, viele Süßigkeiten, Obst, Eier und Geld. Für all diese Gaben bedanken wir uns sehr bei den Granoern und den Eltern! Die gesammelten Eier verspeisten die Kinder am nächsten Morgen beim Eierkuchenessen mit leckeren Butterbroten.
Am Tag darauf ließen wir die Faschingswoche mit einer großen Faschingsparty ausklingen. Alle Kinder hatten Spaß daran, verkleidet zu sein. Sie tanzten vergnügt, tobten und schlemmten am Faschings-buffet. Ein großes Dankeschön geht daher an die Eltern, die mit viel Engagement und Liebe das Buffet für die Kinder besonders gemacht haben! Ein weiteres Dankeschön richtet sich an die Eltern, denen es möglich war, uns beim Zampern und beim Faschingsfeiern zu unterstützen! So ist es uns möglich, Traditionen mit den Kindern zu leben und weiter zu führen.
Kinderhaus „Dreikäsehoch“
Daniela Schaddach
Veröffentlicht in Amtsblatt-Nr.: 06/2026
gültig ab: 25.02.2026
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Quelle: Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa
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Quelle: Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa
Wie kann ein gutes und selbstbestimmtes Leben im Alter in unserer Gemeinde langfristig gesichert werden? Um hierauf Antworten zu finden, ist ein Team des Praxisforschungsprojekts AlterPerimentale der BTU Cottbus-Senftenberg auf die Gemeinde Schenkendöbern zugekommen. In einem ersten Treffen wurde ein Grundstein für das Werkstattprojekt „Soziale Landwirtschaft“ gelegt. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie die landwirtschaftliche Prägung in unserer Region als Brücke zwischen den Generationen und als Stütze für ein aktives Älterwerden dienen kann.
Lebensqualität im Alter sichern
Hinter dem Projekt steht das Ziel, die Lebensqualität und die soziale Teilhabe älterer Menschen im ländlichen Raum zu stärken, gute Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte zu schaffen und pflegenden Angehörigen den Alltag zu erleichtern. Es geht darum, Strukturen zu finden, die den Alltag von Seniorinnen und Senioren bereichern und ihnen dabei helfen, so lange wie möglich aktiv am Gemeinschaftsleben teilzunehmen. Die Landwirtschaft wird dabei als ein möglicher Partner gesehen. Sie kann Raum bieten, der Einsamkeit vorzubeugen, Natur zu erleben und neue Anreize für Begegnungen zu schaffen. Zugleich bietet die Soziale Landwirtschaft neue Perspektiven für leerstehende Gebäude und alternative Finanzierungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe. Im Rahmen der zu entwickelnden Vorhaben werden gezielt Gesundheits-, Pflege- und Sozialdienstleister angesprochen, um im Dialog neue Formen der gemeinschaftlichen Sorge zu entwickeln und zu testen.
Ein offener Prozess des Ausprobierens
Das Projektteam betont ausdrücklich den Werkstatt-Charakter: Es gibt keine starren Pläne oder Vorgaben. Vielmehr soll in den kommenden Monaten in engem Austausch mit der Gemeindevertretung, den Bürgern und den örtlichen Landwirten ausgelotet werden, welche Potenziale vorhanden sind. Erste Gespräche zeigten ein grundlegendes Interesse daran, gemeinsam zu prüfen, inwieweit landwirtschaftliche Betriebe künftig als Orte für solche sozialen Begegnungen oder Bildungsangebote fungieren könnten.
Schenkendöbern schlägt mit diesem Prozess einen spannenden Weg ein, bei dem das Wissen der Älteren und die Neugier der Jüngeren die Basis für eine starke, sorgende Gemeinschaft bilden.
Beim Auftakttreffen stellte sich der intergenerationale Dialog als ein wichtiges Thema für die Gemeinde heraus. Die Landwirtschaft bietet hierfür eine ideale Bühne: Es geht darum, wertvolles Wissen und Traditionen zu bewahren, erlebbar zu machen und mit den Herausforderungen der Gegenwart in Bezug zu setzen. Erste Überlegungen in der Werkstattrunde zeigten, wie dieser Austausch praktisch aussehen könnte:
- Traditionelles Handwerk: Sensenkurse und andere landwirtschaftliche Praktiken könnten ältere Experten und neugierige junge Menschen zusammenbringen, um voneinander zu lernen.
- Schule und Praxis: Auch eine engere Verzahnung zwischen regionalen Erzeugern und den Grundschulen wird ins Auge gefasst. Kinder könnten so direkt vor Ort erfahren, woher ihre Lebensmittel kommen, und dabei in Kontakt mit der Berufs- und Lebenswelt der Landwirtschaft treten.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich am Prozess zu beteiligen. Haben Sie Fragen, Ideen oder möchten Sie über weitere Veranstaltungen informiert werden, melden Sie sich bitte bei: Ute Richter, Gemeinde Schenkendöbern, unter Telefon 03561 556230 , Mail:
