Afrikanischen Schweinepest

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Neue Funde von infizierten Wildschweinen im Landkreis Spree-Neiße/ Wokrejs Sprjewja-Nysa

 

Bei der amtlich organisierten Fallwildsuche am 15. Und 16. Juni 2021 fanden die Suchtrupps verendete Wildschweine nahe Teichhäuser bei Jerischke in der Gemeinde Neiße-Malxetal. Anhand der entnommenen Proben der verendeten Tiere konnte eine Infektion mit dem Virus der Afrikanischen Schweinepest nachgewiesen werden. Inzwischen wurde ein mobiler Elektrozaun errichtet, um die Bewegungsradien von Wildschweinen im umliegenden Waldgebiet einzugrenzen und eine weitere Verbreitung zu verhindern. Die Restriktionsgebiete werden in Kürze dem Seuchengeschehen angepasst. In den kommenden Wochen stehen intensive Fallwildsuchen an.

Bürger können bei der Seuchenbekämpfung aktiv mithelfen, indem sie Schäden am errichteten Elektrozaun unmittelbar melden, verendete oder auffällige Wildschweine anzeigen.

Es  werden freiwillige Helfer für die organisierte Fallwildsuche gesucht.

In allen Fällen melden Sie sich bitte über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 03562/986 13999 beim zuständigen Fachbereich Landwirtschaft, Veterinär- und Lebensmittelüberwachung.

 

Werte Bürgerinnen und Bürger,

am Donnerstag, dem 11. September 2020, wurde der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im Ortsteil Sembten in der Gemeinde Schenkendöbern amtliche festgestellt. Der Landkreis und die Gemeinde bitten um die Beachtung der folgenden Hinweise:

- Es wurden zwei Restriktionszonen festgelegt

  • die Kernzone umfasst einen Umkreis von ca. drei Kilometern vom Fundort, und wird mit einem elektrischen Zaun abgegrenzt sowie mit Betretungs- und Ernteverboten belegt
  • die zweiten Zone (gefährdetes Gebiet) hat einen Radius von 15 Kilometern vom Fundort

Für die Kernzone gilt: striktes Betretungs- und Ernteverbot!

Für die Kernzone und die zweite Zone gilt unter anderem gleichermaßen:

- Ernteverbot

- jedes verendete Wildschein ist unverzüglich dem Veterinäramt des Landkreises unter der Telefonnummer 03562 986 18301 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder der Leitstelle Lausitz unter der Telefonnummer 0355 632 148 zu melden

- Das Verbringen von lebenden Wild- und Hausschweinen, von frischem Wild- und Hausschweinfleisch bzw. tierischen Nebenprodukten ist strikt untersagt

- Falls noch nicht geschehen, haben alle Schweinehalter ihren Bestand gleich welcher Größe dem zuständigen Veterinäramt unter der 03562 986 18301 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu melden

- Hausschweine dürfen nicht mit Wildschweinen in Berührung kommen

- es ist strikt verboten Gras, Heu und Stroh, das im gefährdeten Gebiet gewonnen wurde, zur Verfütterung an oder als Einstreu bzw. Beschäftigungsmaterial für Schweine zu verwenden

- Hunde dürfen im gefährdeten Gebiet nicht frei herumlaufen

- Personen, die mit Wildschweinen in Berührung gekommen sind, haben sich gründlich zu reinigen und mit einem wirksamen Mittel zu desinfizieren



Diese Maßnahmen werden entsprechend der Entwicklung des Seuchengeschehens angepasst. Der Landkreis wird darüber hinaus eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung erlassen, um eine Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu vermeiden bzw. um diese auszurotten. Bitte beachten Sie diese Maßnahmen zum Wohle der Allgemeinheit. Der Landkreis wird alle neuen Entwicklungen und Maßnahmen zur ASP auf seiner Internetseite www.lkspn.de veröffentlichen.

Spree-Neiße-Landrat und Bürgermeister der Gemeinde Schenkendöbern

 

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