PROKON unterstützt die Jugendfeuerwehr Krayne

PROKON unterstützt die Jugendfeuerwehr Krayne mit knapp 2.000 Euro

Die PROKON Regenerative Energien eG betreibt den Windpark Sembten mit acht Anlagen seit fast 18 Jahren in der Gemeinde Schenkendöbern. Eine Erweiterung von vier Analgen erfolgte im Jahr August 2019 mit dem Windpark Sembten II.

PROKO kooperiert mit der Gemeinde Schenkendöbern bereits seit mehreren Jahren in verschiedenen Bereichen.

Die Jugendfeuerwehr des Ortsteil Krayne kann sich nun über einen Aluminiumbehälter für den Löschangriff zu Trainingszwecken für die Ausbildung der Jugend freuen.

 

Feuerwehr

Taubendorf - Veränderung des Gemeindehauses

Taubendorf.

Ein lang gehegter Wunsch ging kürzlich für die Taubendorfer in Erfüllung. Seit 2011 bestand bereits der Wunsch nach einer baulichen Veränderung des Gemeindehauses im Ort. Nachdem im Jahr 2020 beim Landkreis Spree-Neiße die Baugenehmigung erwirkt werden konnte, wurde im Frühjahr des folgenden Jahres ein Fördermittelantrag bei der LAG Spree Neiße im Programm LEADER gestellt. Ende Juli 2021 erreichte dann der Fördermittelbescheid über 365 000 Euro die Gemeindeverwaltung in Schenkendöbern. Zuzüglich dem notwendigen Eigenanteil standen letztlich rund 486 000 Euro für die Baumaßnahme zur Verfügung. Anschließend wurden die Ausführungsplanungen erstellt und die Bauleistungen ausgeschrieben. Trotz der schwierigen Situation, besonders im Bauwesen, erfolgte der Baustart am 2. März 2022. Dank der Verlässlichkeit und Termintreue der überwiegend regionalen Firmen konnte das neue Gemeindehaus bereits am 15. September fertiggestellt und übergeben werden. Als sehr erfolgreich erwies sich die interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Guben, welche im Rahmen einer Verwaltungsvereinbarung die Projektsteuerung übernahm und für eine sehr zügige und reibungslose Umsetzung des Vorhabens sorgte.

Als Begegnungsstätte dient das neue Gemeindehaus nicht nur dem Kultur- und Feuerwehrverein, sondern auch für die Sitzungen des Ortsbeirates, Schulungen und Ausbildung der Feuerwehrkameraden sowie für zahlreiche Veranstaltungen für die Einwohner im Ort.

 

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von links nach rechts:

Enrico Kluge (IB Projekt Bau Kluge), Katrin Lohmann ( LAG Spree-Neiße-Land e.V.), Carsten Schmiel ( LEAG), Jürgen Handreck ( OV Taubendorf), Ralph Homeister (Bürgermeister Gemeinde Schenkendöbern), Sven Rogosky (Bauamt Guben), Steffi Wander, (Projektleiterin Stadt Guben)

 

Sportfrauen sorgen für Durchblick

Sportfrauen sorgen für Durchblick

 

Krayne. Für Durchblick haben die Frauen der Sportgruppe kürzlich im Steinsaal in Krayne gesorgt. Es ist für die Sportlerinnen zu einer schönen Tradition geworden, die Fenster im Steinsaal jeweils im Frühjahr und Herbst zu putzen. Wöchentlich nutzen sie den Saal des Gebäudes, um sich sportlich zu betätigen. Mit den Putzaktionen zweimal im Jahr wollen sie einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten und die Gemeindekasse entlasten.

 

Krayner Frauen

Foto: Ute Richter

 

Kürbisschnitzen

Schenkendöbern.

Zum traditionellen Herbstfeuer waren die Schenkendöberner kürzlich eingeladen. Ortsvorsteherin Melanie Bähr organisierte für die Kinder des Dorfes einen Kürbisschnitzen passend zu Halloween. Schöne kreative Exponate sind entstanden, die so manchen Vorgarten in Schenkendöberner erleuchteten. Und weil auch Kartoffeln in dieser Zeit erntebereit sind, konnten die Kinder und Jugendlichen mit Sarah und Michael Kunschke von der Kartoffelkiste Kunschke selbst aufs Feld gehen und die Erdäpfel aus dem Boden holen. Stolz nahmen die kleinen Erntehelfer ihren Erlös mit nach Hause.

Ortsvorsteherin bedankt sich herzlich bei den fleißigen Helfern, die dazu beitragen, dass das Dorfleben für alle attraktiv wird und bleibt.  

 

 

Krbisse    Kartoffelernte    Kartoffeln

 

Sandpisten

- Abstimmungsbekanntmachung -


Abstimmungsbehörde: Gemeinde Schenkendöbern

Gemeinde: Schenkendöbern

Stimmkreis: 41

 


Bekanntmachung


über die Durchführung eines Volksbegehrens „Volksinitiative zur Abschaffung der Erschlie-ßungsbeiträge für ,Sandpisten‘“


Die Vertreter der Volksinitiative „Volksinitiative zur Abschaffung der Erschließungsbeiträge für ‚Sandpis-ten‘“  haben fristgemäß die Durchführung eines Volksbegehrens verlangt. Die Landesregierung oder ein Drittel der Mitglieder des Landtages Brandenburg haben innerhalb der Frist des § 13 Absatz 3 des Volksabstimmungsgesetzes (VAGBbg) keine Klage gegen die Zulässigkeit des Volksbegehrens anhän-gig gemacht.

Das Volksbegehren kann durch alle stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger ab dem

12. Oktober 2021 bis zum 11. April 2022

durch Eintragung in die ausliegenden Eintragungslisten oder durch briefliche Eintragung auf den Eintra-gungsscheinen unterstützt werden. Gemäß § 17 Absatz 2 VAGBbg können die Bürgerinnen und Bürger ihr Eintragungsrecht durch Eintragung in die amtliche Eintragungsliste nur bei der Abstimmungsbehörde der Gemeinde ausüben, in der sie ihre Wohnung, bei mehreren Wohnungen ihre Hauptwohnung oder, sofern sie keine Wohnung in der Bundesrepublik Deutschland haben, ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben; diese Bürgerinnen und Bürger können ihr Eintragungsrecht jedoch auch bei den zu Buchstabe A) angeführten weiteren Eintragungsstellen ausüben.

Eintragungsberechtigt sind gemäß § 16 VAGBbg in Verbindung mit §§ 5 und 7 des Brandenburgischen Landeswahlgesetzes (BbgLWahlG) alle deutschen Bürgerinnen und Bürger, die zum Zeitpunkt der Ein-tragung oder spätestens am 11. April 2022

  • das 16. Lebensjahr vollendet haben, also vor dem 12. April 2006 geboren sind,
  • seit mindestens einem Monat im Land Brandenburg ihren ständigen Wohnsitz oder, sofern sie keine Wohnung in der Bundesrepublik Deutschland haben, ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben sowie
  • nicht nach § 7 BbgLWahlG vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. 

A) Unterstützung des Volksbegehrens durch Eintragung in Eintragungslisten

Das Volksbegehren kann durch Eintragung in die ausliegenden Eintragungslisten in den folgenden Ein-tragungsräumen der Abstimmungsbehörde (Nummer 1 bis 2) bis Montag, den 11. April 2022, 16 Uhr  unterstützt werden:

 

Lfd.Nummer Eintragungsstellen Eintragungszeiten
1 Gemeinde Schenkendöbern - Meldestelle jeweils zu den Dienstzeiten
2 Gemeinde Schenkendöbern - Wahlleiterin jeweils zu den Dienstzeiten


Dienstzeigen:
Montag und Donnerstag  8:00 Uhr - 11:30 Uhr und 13:00 Uhr – 15:30 Uhr
Dienstag      8:00 Uhr - 11:30 Uhr und 13:00 Uhr – 18:00 Uhr
Mittwoch und Freitag      8:00 Uhr - 11:30 Uhr

Personen, die sich in die Eintragungslisten eintragen wollen, haben sich über ihre Person auszuweisen (§ 7 Absatz 1 Volksbegehrensverfahrensverordnung - VVVBbg).


Wer sich in die Eintragungsliste einträgt, muss persönlich und handschriftlich unterzeichnen. Neben der Unterschrift sind Familienname, Vorname, Tag der Geburt, Wohnort und Wohnung, bei mehreren Woh-nungen die Hauptwohnung oder gewöhnlicher Aufenthalt, sowie der Tag der Eintragung lesbar einzutra-gen (§ 18 Absatz 1 VAGBbg i. V. m. § 8 Absatz 1 VVVBbg). Eine Eintragung kann nach § 18 Absatz 2 VAGBbg nicht mehr zurückgenommen werden.


Eintragungsberechtigte Personen, die wegen einer körperlichen Behinderung nicht in der Lage sind, die Eintragung selbst vorzunehmen und dies mit Hinweis auf ihre Behinderung zur Niederschrift erklären, werden von Amts wegen in die Eintragungsliste eingetragen (§ 15 Absatz 2 Satz 2 VAGBbg i. V. m. § 8 Absatz 2 VVVBbg).


Eintragungsberechtigte Personen, die wegen einer körperlichen Behinderung den Eintragungsraum nicht oder nur unter unzumutbaren Schwierigkeiten aufsuchen können, können eine Person ihres Vertrauens (Hilfsperson) mit der Ausübung ihres Eintragungsrechts beauftragen. Hierfür ist der Hilfsperson eine entsprechende Vollmacht durch die eintragungsberechtigte Person auszustellen (§ 15 Absatz 2 Satz 2 VAGBbg i. V. m. § 7 Absatz 4 VVVBbg).

B) Unterstützung des Volksbegehrens durch briefliche Eintragung


Jeder Eintragungsberechtigte hat das Recht, auf Antrag das Volksbegehren durch briefliche Eintragung zu unterstützen. Der Antrag kann von der eintragungsberechtigten Person selbst oder einer von ihr be-vollmächtigten Person schriftlich, elektronisch (z. B. per E-Mail oder Fax) oder mündlich (zur Nieder-schrift) bei der Abstimmungsbehörde gestellt werden, in der die eintragungsberechtigte Person ihre Wohnung, bei mehreren Wohnungen ihre Hauptwohnung, oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat. Bei der elektronischen Antragstellung ist der Tag der Geburt der antragstellenden Person anzugeben (§ 15 Absatz 6 Satz 4 VAGBbg). Eine fernmündliche Antragstellung ist unzulässig.


Die antragstellende Person kann sich bei der Antragstellung auch der Hilfe einer Person ihres Vertrau-ens (Hilfsperson) bedienen (§ 15 Absatz 6 Satz 2 i. V. m. § 15 Absatz 2 Satz 2 VAGBbg).


Eintragungsscheine können bis zwei Tage vor Ablauf der Eintragungsfrist beantragt werden (§ 8a Ab-satz 5 VVVBbg).


Die für die briefliche Eintragung erforderlichen Unterlagen (Eintragungsschein und Briefumschlag) wer-den der antragstellenden Person entgeltfrei übersandt. 


Die Eintragung muss persönlich vollzogen werden. Wer wegen einer körperlichen Behinderung nicht in der Lage ist, die briefliche Eintragung persönlich zu vollziehen, kann sich der Hilfe einer Person (Hilfs-person) bedienen (§ 15 Absatz 2 Satz 2 VAGBbg). Auf dem Eintragungsschein hat die eintragungsbe-rechtigte Person oder die Hilfsperson gegenüber der Abstimmungsbehörde an Eides statt zu versichern, dass sie die Erklärung der Unterstützung des Volksbegehrens persönlich oder nach dem erklärten Willen der eintragungsberechtigten Person abgegeben hat (§ 15 Absatz 7 VAGBbg).


Bei der brieflichen Eintragung muss der Eintragungsberechtigte den Eintragungsschein so rechtzeitig an die auf dem amtlichen Briefumschlag angegebene Stelle absenden, dass der Eintragungsbrief dort spä-testens am 11. April 2022, 16 Uhr eingeht.


Der Eintragungsbrief wird innerhalb der Bundesrepublik Deutschland ausschließlich von der Deutschen Post AG unentgeltlich befördert. Der Eintragungsbrief kann auch bei der auf dem Briefumschlag ange-gebenen Stelle abgegeben werden.


Das verlangte Volksbegehren hat folgenden Wortlaut:


Volksinitiative zur Abschaffung der Erschließungsbeiträge für „Sandpisten“


Der Landtag wird aufgefordert, die gemeindlichen Erschließungsbeiträge für sogenannte „Sandpisten“ abzuschaffen, d. h. für Erschließungsanlagen oder Teile von Erschließungsanlagen, die vor dem 3. Ok-tober 1990 hergestellt oder für Verkehrszwecke genutzt wurden. Der Landtag möge eine entsprechende Änderung des Kommunalabgabengesetzes vornehmen.


Begründung: Straßen sind Teil der Infrastruktur und damit der Daseinsvorsorge für jedermann. Als öffentlicher Raum sollten sie auch durch die Allgemeinheit finanziert werden. Ein besonderer Vorteil für anliegende Grundstücke ist nicht quantifizierbar. Eine Anliegerbeteiligung an Erschließungsbeiträgen ist nur gerechtfertigt, wenn es sich um neu angelegte Straßen handelt, weil sie dann erstmals die Möglich-keit erhalten, ihr Grundstück auch mit Fahrzeugen zu erreichen. Bei einer seit Jahrzehnten bestandenen „Sandpiste“ bestand diese Möglichkeit aber auch schon früher. Dann sollten die Anlieger auch darauf vertrauen dürfen, dass aufgrund der langjährigen Benutzungsmöglichkeit keine Erschließungsbeitrags-pflichten mehr für die Fahrbahn, die Entwässerung, den Gehweg und das Straßenbegleitgrün entstehen werden. Erfolgt gleichwohl eine Heranziehung, führt dies bei den Betroffenen häufig zu Unverständnis und untergräbt das Vertrauen in die Rechtsordnung. Aus Gründen der Rechtssicherheit und der Gerech-tigkeit ist es geboten, sog. „Sandpisten“ von der Heranziehung zu Erschließungsbeiträgen auszuneh-men. Im Übrigen werden auch bei Landes- und Bundesstraßen keine Erschließungsbeiträge erhoben.



Schenkendöbern , den 24.09.2021


Die Abstimmungsbehörde
Homeister Bürgermeister

Anlagen

 

 

 

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