Schloss Bärenklau
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Chronik Bärenklau

Die Dorfchronik von Bärenklau

Neun Kilometer westlich von Guben, am Oberlauf des Schwarzen Fließes, liegt Bärenklau mit seinen 382 Einwohnern, Es ist eine deutsche Ortsgründung aus der Zeit der Zurückgewinnung der wendisch gewordenen Niederlausitz durch die Deutschen,
Bärenklau wurde erstmals am 01. Dezember 1295 urkundlich erwähnt. Als breites Gassendorf mit Rittergut und Vorwerk gehörte Bärenklau bis 1563 zum Jungfrauenkloster von Guben, Nach dessen Auflösung wechselten adlige Besitzer im Laufe der Jahrhunderte mehrfach. Allein von 1517 - 1945 verwalteten 39 verschiedene Besitzer das Rittergut. 1926 erwarb Rittmeister a. D. Ernst C. Lehmann, Besitzer der bedeutendsten Guberer Tuchfabrik C. Lehmann Witwe und Sohn, das schuldenfreie Rittergut Bärenklau vom Geheimen Regierungsrat Hardy. In den Jahren 1928/29 ließ Ernst C. Lehmann im Park das Schloß im englischen Landstil errichten. Fortan wurde dies ständiger Wohnsitz der Familie. Nach seinem Tode, er fiel am 28. April 1940 im 60. Lebensjahr als Major und Kommandeur einer Panzer-Jägerabteilung in Norwegen, wurde sein Sohn Peter C. Lehmann in Bärenklau Besitzer. Das prachtvolle Gebäude ist das jüngste Schloß Brandenburgs. Das durch Zukäufe bis 1945 wieder auf eine Fläche von 910,88 ha (davon 645 ha Wald) angewachsene Gut wurde 1946 in der Bodenreform enteignet und seine Ländereien an 38 Neubauern sowie landarme Bauern und Kleinbesitzer aufgeteilt, der Großteil des Gutsforstes von den Landesforsten übernommen, Das Schloß selbst wurde auf verschiedene Weise genutzt, Bis 1950 diente es als Arbeitererholungsheim. Danach wurde es Gewerkschaftsschule des FDGB-Bundesvorstandes, Schulungsheim der IG
Schloss BärenklauPost- und Fernmeldewesen und schließlich von 1956 - 1990 ein Genesungsheim für Geschwulstkranke.Seit mehreren Jahren ist das unter Denkmalschutz stehende Schloß im Besitz eines international agierenden Unternehmens und wurde durch seinen Eigentümer mit viel Mühe liebevoll restauriert. Ein ganz besonderer Anziehungspunkt ist die „tausendjährige Eiche" als Wahrzeichen von Bärenklau, die man bei einem Spaziergang zum Schloß unbedingt aufsuchen muß,
Landschaftlich idyllisch gelegen ist der Tuschensee inmitten eines Hochmoorgebietes. Zum Verweilen lädt eine Gaststätte im Dorf ein. Wer frische Luft und viel Natur genießen möchte, der ist richtig in Schneiders „Jägerstübchen" mit Biergarten.
Der ortseigene Sportverein Bärenklauer SV e.V. mit seinen drei Fußballmannschaften und die Gymnastikgruppe halten das aktive sportliche und kulturelle Leben aufrecht.

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